Als Pfarrer und Seelsorger nehme ich mir gern Zeit für ...
Unsere Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Das Beicht-und Seelsorgegeheimnis zu wahren, liegt mir sehr am Herzen. Bitte sprechen Sie mich gern!
Philip Messner
Vita von Philip Messner
Geboren bin ich am 11. Juli 1980 in Stuttgart-Bad Cannstatt. Meine Eltern Dieter und Dagmar Messner haben mich in der Leonberger Stadtkirche mit dem Wort „Der Herr ist mein Hirte“ aus Psalm 23 taufen lassen. Mein Bruder Christopher kam 1983 zur Welt.
1985 zog unsere Familie aus beruflichen Gründen ins Rhein-Main-Gebiet, wo ich im Main-Taunus-Kreis und Hochtaunus-Kreis aufgewachsen bin. Meine schulische Ausbildung schloss ich am humanistischen Gymnasium Bischof-Neumann-Schule in Königstein mit dem Abitur ab.
In vier Semestern erlernte ich Grundkenntnisse in Angewandter Medienwirtschaft, stellte aber in Praktika fest, dass mir dieses berufliche Metier nicht besonders liegt. Also orientierte ich mich neu und nahm das Studium der evangelischen Theologie auf. Es führte mich an die Universitäten in Frankfurt und Marburg. Die Freude an der Theologie ist mir bis heute geblieben. Ich finde: Die Theologie vertieft den Glauben. Prägend waren für mich Erfahrungen mit meditativen Angeboten und den Schweigeexerzitien der Jesuiten. Eine gelebte, christlich gestaltete Spiritualität und die Theologie halte ich nach wie vor für eine fruchtbare Verbindung.
Im Anschluss an das Studium wurde ich Vikar im hessischen Odenwald. Ich lebte in Kirchbrombach bei Michelstadt. Es war eine schöne Zeit, und die Begegnungen und Erfahrungen berühren mich noch immer. In dieser Zeit entwickelte sich entwickelte eine besondere Liebe zur Gottesdienstfeier und Seelsorge.
Meine ersten Amtsjahre als Pfarrer habe ich in den zwei ländlichen Kirchengemeinden Babenhausen-Langstadt und Schaafheim-Schlierbach erlebt. Diese liegen im südlichen Rhein/Main Gebiet, ganz nahe an den nördlichen Anläufen des Odenwaldes. Für mich waren es prägende und erfüllte Jahre.
Seit 2020 bin ich als Pfarrer in Wiesbaden-Bierstadt tätig und engagiere mich im Bereich Gottesdienst in unterschiedlichen Kontexten: Ich feiere Gottesdienste mit Hochbetagen im Seniorenhaus, in der Kindertagestätte und natürlich regelmäßig und mit Liebe den sonntäglichen Gottesdienst der Gemeinde. Darüber hinaus wirke ich in der Seelsorge, in der Grundschule und Kindertagesstätte sowie der Verwaltung. Eine besondere Liebe habe ich zu meditativen Gottesdienstangeboten wie Taizé und monatlichen Abendsegen-Andachten. Ich begeistere mich für historischen Kirchen. Deshalb freue mich, in der der alten romanischen Kirche Bierstadts tätig zu sein.
Zur Erweiterung meiner Kompetenzen habe ich eine Langzeit-Fortbildung in systemischer Seelsorge gemacht. In der mehrtägigen Fortbildung Leiten nach TZI habe ich mich mit Leitung und Gruppenarbeit nach den Grundsätzen der Themenzentrierten Interaktion (TZI) befasst.
Kathrin Douglass
Liebe Kirchengemeinde,
mein Name ist Kathrin Douglass und ich bin seit Juli 2022 mit halbem Dienstauftrag Ihre Pfarrerin für die Pfarrstelle Nord. Ich bin verheiratet, habe zwei Söhne und wohne mit meiner Familie im Rheingau. Da ich in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen bin, war der Glaube an Gott für mich von Anfang an etwas sehr Natürliches. Doch Glauben lässt sich ja bekanntlich nicht einfach vererben. Um zu glauben, braucht es persönliche Erlebnisse und Begegnungen mit Gott. So war der Wunsch, Pfarrerin zu werden, bei mir nicht von Anfang an vorhanden. Ich studierte zunächst Wirtschaftsinformatik und arbeitete bei Siemens. Erst nach dem Tod meines ersten Ehemanns und einer mehrjährigen Erziehungszeit beschloss ich, noch einmal ganz neue Akzente im Leben zu setzen und studierte Theologie an der Universität in Marburg. Mein Vikariat absolvierte ich an der Wiesbadener Bergkirche. Anschließend war ich kurz schon einmal in Bierstadt und auch in der evangelischen Gemeinde Wildsachsen tätig. Seit 2019 bin ich Pfarrerin mit halbem Dienstauftrag in Igstadt.
Und nun freue ich mich darauf, mit Ihnen gemeinsam zu feiern und zu danken, zu klagen und zu bitten, zu planen und zu arbeiten. An den Untergang der Kirche glaube ich nicht. Im Gegenteil. Ich hoffe sehr, dass unsere Kirchengemeinden in der Region mehr und mehr zusammenwachsen und wir uns als große Gemeinschaft verstehen, die hin und her in den Kirchen und Häuser gemeinsam ihren Glauben lebt. Ich bin davon überzeugt, dass die großen Fragen im Leben und die Sehnsucht nach Spiritualität und einer Gemeinschaft, die im Leben und im Sterben trägt, nicht verlorenen gegangen sind. Sie beziehen sich vielleicht manchmal auf andere Lebensbereiche und finden daher andere Antworten. Mein großer Wunsch ist es, den christlichen Glauben mit dem Lebensgefühl der Menschen von heute in Verbindung zu bringen. Wenn Sie das auch spannend finden, dann kommen Sie doch einfach mal vorbei!
Tom Testmann